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Glasfaser-Überwachung – präzise, kontinuierlich, modular

Glasfasernetze sind das Rückgrat moderner Kommunikations- und Steuerungssysteme, sowohl in der Telekommunikation, im Bahn- und Straßenverkehr als auch in der Energie- und Industrieinfrastruktur. Gleichzeitig reagieren sie empfindlich auf äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, mechanische Beschädigungen, Knicke oder unbefugten Zugriff.

LANCIER Monitoring bietet Lösungen zur kontinuierlichen Überwachung aktiver und passiver Glasfaserverbindungen. Unsere Systeme erkennen in Echtzeit Abweichungen, lokalisieren Fehler exakt und ermöglichen eine wirtschaftliche und planbare Instandhaltung – netzweit und zuverlässig.

Warum LANCIER bei der Glasfaserüberwachung?

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Echtzeit-Dämpfungsüberwachung mit RM-Fiber oder FiberTxA-Modulen

  • Präzise Fehlerortung mit OTDR

  • Verzögerungsfreie Alarmierung mit unserer serverbasierten UMS Plattform oder über Kontakte

  • Energielose Überwachung von Muffen und Schächten auf Basis von Glasfasern:
    - Feuchtesensoren ohne Spannungsversorgung
    - Zugangskontrolle ohne Spannungsversorgung

  • Integration in bestehende Leitsysteme (z. B. mit der UMS Plattform)

  • Überwachung physikalischer Parameter wie Feuchte, Temperatur, Windgeschwindigkeit, Pegelstände etc.

  • Eigene Hard- und Softwareentwicklung für individuelle Anpassung

  • Ein System für alle Netzbereiche – kompakt, modular, erweiterbar

Einsatzbereiche und Anwendungstypen

Die Systeme von LANCIER Monitoring kommen überall dort zum Einsatz, wo Glasfasernetze sicher und durchgängig überwacht werden müssen, über große Distanzen, an sensiblen Übergängen oder in kritischer Infrastruktur.

Typische Anwendungen:

  • Langstreckenüberwachung in Versorgungs- und Telekommunikationsnetzen

  • Zustandskontrolle von Schachtdeckeln, Muffen, Technikräumen und Gebäuden

  • Überwachung passiver optischer Netze (PON) mit Splitterstrukturen

  • Echtzeit-Schutz vor Manipulation, Zugangsöffnung oder Umwelteinflüssen

  • Zustandsüberwachung in KRITIS-relevanten Netzabschnitten

  • Feuchteüberwachung

Die Systeme lassen sich direkt in Neubauten integrieren oder als Nachrüstung in bestehende Infrastrukturen einbinden, ohne großen Aufwand, aber mit spürbarem Effekt auf Verfügbarkeit und Sicherheit.

Überwachung passiver optischer Netze (PON)

In PON-Strukturen ist die Überwachung besonders herausfordernd, da mehrere Teilnehmer über Splitter an eine gemeinsame Faser angeschlossen sind.
Unsere OTDR-basierten Systeme erfassen Veränderungen zuverlässig bis zum Verzweigungspunkt, mit besonders kurzen Totzonen und hoher Messauflösung.

Je nach Anwendung werden mehrere Fasern automatisch überwacht z. B. über optische Schalter oder WDM-Technik. Auch Manipulationen oder Zugangsöffnungen im Bereich der Splitter lassen sich detektieren, rein über die Faser, ganz ohne Energieversorgung am Sensorort.

Die gemessenen Ereignisse werden lokal angezeigt, übermittelt oder direkt in unsere UMS-Plattform eingebunden, für maximale Transparenz und Sicherheit auch in verzweigten Zugangsnetzen.

Technische Lösungen im Überblick

Die Systeme von LANCIER Monitoring bestehen aus modular kombinierbaren Komponenten für die Überwachung verschiedenster Glasfaseranwendungen, vom Streckenkabel bis zum Zugangspunkt.

Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • RM-Fiber oder FiberTxA zur kontinuierlichen Dämpfungsüberwachung in Echtzeit
    Ideal für Anwendungen, bei denen schnelle Reaktionszeit entscheidend ist – etwa bei Manipulation, Degradation oder Feuchteeintrag.

  • OTDR-Systeme für die zyklische Streckenmessung mit metergenauer Fehlerortung

  • Optische Schalter und WDM-Technik zur ressourcenschonenden Überwachung mehrerer Sensoren auf nur einer Faser oder mehrerer Fasern

  • Sensorik für Zugangsüberwachung, Feuchte, Temperatur und weitere physikalische Parameter

  • Kompakte Monitoringstationen zur Messwertaufnahme, Alarmausgabe und Datenweiterleitung

  • UMS-Plattform für die Netzzustandsübersicht, Messwertdarstellung und -auswertung sowie Integration in vorhandene Informationsinfrastrukturen

Alle Komponenten sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, flexibel erweiterbar und lassen sich in neue oder bestehende Netze integrieren.

Systemintegration und Kommunikation

Alle Systeme von LANCIER lassen sich flexibel in vorhandene Infrastrukturen einbinden. Über standardisierte Schnittstellen werden Messdaten und Alarmmeldungen direkt an bestehende Leitsysteme oder unsere eigene UMS-Plattform übermittelt.

  • Kommunikation über Modbus, Tx-Bus, Ethernet oder potenzialfreie Kontakte

  • Visualisierung, Protokollierung und Alarmweiterleitung über die UMS-Plattform

  • Einfache Einbindung in Netzleit- oder Fernwirktechnik

  • Zugriff auf Zustandsdaten jederzeit und ortsunabhängig

So entsteht ein durchgängiges Überwachungssystem, mit klarer Anbindung, offener Architektur und einem zentralen Blick auf Ihre Infrastruktur.

Sie planen ein Glasfaserprojekt oder möchten bestehende Strecken überwachen?

Wir unterstützen Sie mit individuell passenden Lösungen, von der Planung bis zur Inbetriebnahme.
Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.